Von Russischen Bären, Edelkrebsen und Wildkatzen ...

Heute wieder mal der Hitze Wiens entflohen und in den Nationalpark Thayatal gefahren. Neben der Besteigung des Umlaufbergs stand heute die gesamte Wanderung von Merkersdorf / Burgruine Kaja nach Hardegg auf dem Plan.

Doch auch im Waldviertel war es heute heiß. Glücklicherweise führt die etwa 3-stündige Wanderung immer entlang des Grenzflusses Thaya. So hatten die Hunde und auch wir genug Möglichkeit uns die Füße zu kühlen. Die "Besteigung" des Umlaufberges war allerdings recht anstrengend bei dieser Hitze. Doch mit genügend Wasser im Rucksack haben wir auch das geschafft.

Um den gesamten Weg nicht auch noch zurück gehen zu müssen, haben wir diesmal ein Auto jeweils in Hardegg sowie Merkersdorf geparkt. So konnten wir nach der Einkehr beim Gasthof Hammerschmiede in Hardegg die 7 Min mit dem Auto retour fahren. Ja, die Wanderung entlang der Thaya durch das Gebiet der Wildkatzen entlang der Grenze zu Tschechien dauert gut 3 Stunden, während man mit dem Auto nur knappe 7 Min braucht! 😳

Uuund, dass Wespen nicht so aggressiv sind, wie ihr Ruf, haben wir heute auch hautnah miterleben dürfen. Bei der Überquerung einer Eisentreppe - welche für die kleinen Whippetpfoten äußerst unangenehm ist - haben die Hunde wohl, durch ihre Kletteraktion neben der Treppe, ein Wespennest gestört. Dieses befand sicher direkt unter der Treppe, die wir überqueren mussten. Mika erschreckte sich kurz, wurde aber nicht gestochen. Wir warteten ein paar Minuten ab, bis sich die Wespen beruhigt hatten und trugen dann die Hunde einzeln über die Treppe. Nix ist passiert.

Danke an Doris und Michael für den Spontanausflug. 4 Parasol haben wir auch gefunden! *lecker*

Kommen wir zu ein paar Bildern dieser sehr ursprünglichen und wunderschönen Landschaft!

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Der Kajabach, welcher in die Thaya müdet. Hier gibt es Edelkrebse!

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Schere eines Edelkrebses

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Wie groß so ein Edelkrebs ist, sieht man hier. Es handelt sich hierbei (auch bei der Schere) nur um eine Exuvie (also einer leeren Häutungshülle). Die lebendigen Krebse verstecken sich meist tagsüber und sind schwerer zu finden.

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Trinkpause und Fußbad an der Thaya. Die Mitte des Flusses bildet die natürliche Grenze zu Tschechien.

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Michael und Sunny waten durchs Ufer

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Thaya konnte großteils frei laufen (vorsichtshalber mit Mauli)

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Mika betrachtet den Fluss

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Thaya liebt das kühle Nass

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Schwimmen gehen mag sie allerdings nicht, nur kneipen! 😉

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Große Sterndolde (Astrantia major)

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Und viele viele Russische Bären tummelten sich mit vielen anderen Schmetterlingen auf den Wiesen

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Eine Schwanenfamilie

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Nach Jahren wieder mal gefunden - Parasol!

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Und zwar recht große ... und auch gleich 4 Stück!

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Wir wandern weiter und besteigen ...

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... den Umlaufberg, die höchste Erhebung in dem Gebiet mit einer wunderschönen Aussicht auf die Thaya und ihren "Umlauf"!

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Unendliche Waldweiten des Waldviertels

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Auch viele Zyklamen blühen hier im Wald. Einmal dufteten sie sogar so stark, man konnte es kaum glauben!

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Viel Totholz entlang des Flusses bietet vielen Tieren Unterschlupf

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Der Fluss Thaya

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Meine Thaya 💗😊

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Da ich nicht mit 3 Flexileinen wandern wollte, entschied ich mich für 2 und koppelte Io und Mika aneinander. Das hat super funktioniert!!!

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Unsere 5
v.l.: Sunny, Indi, Thaya, Mika & Io

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Michael und Sunny sind abenteuerlustig 😂

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Der Nationalpark Thayatal ist übrigens Lebensraum der echten europäischen Wildkatze! Und nein, wir haben keine live gesehen, das ist ein Foto von einem Foto. Es gibt einige Schautafeln entlang des Wanderwegs.

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Eine Katze haben wir dann doch entdeckt ... 😉

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... Thaya erkannte sofort die Silhouette 😂😂

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Nach gut 3 Stunden hat Io immer noch Energie und Mika ist wohl schon etwas müde. 😊

LG Mel

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