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Es werden Posts vom September, 2021 angezeigt.

Von Schwingrasen und fleischfressenden Pflanzen ...

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Ein Schwingrasen ist eine über freiem Wasser schwimmende Pflanzendecke aus Moosen und anderen, besonders ausläuferbildenden, Pflanzen, die vom Ufer aus auf der Wasseroberfläche in ein Gewässer hinauswächst. Vor allem in Mooren kann man diese Flächen finden. Wenn sie tragfähig sind, ohne dass man groß einsinkt, merkt man, wie der Boden unter einem zu "schwingen" beginnt. Das Phänomen des Schwingrasens kann man sehr gut am Egelsee bewundern. Es gibt zwei Stellen mit Wegen, die dorthin führen und recht sicher sind. Der See ist ein Moorsee. Das Wasser ist braun gefärbt, enthält aber keine Blutegel, wie der Name vlt vermuten lässt. Im Gegenteil, er ist ein sehr begehrter Badesee und als Thaya etwa 3 Jahre alt war, sind wir schon mal rauf gewandert um uns einen Sprung ins oft sehr warme Wasser zu gönnen. Auch 2018 verbrachten wir einen wunderschönen Badenachmittag dort. Wanderwege, die zum Egelsee und schließlich um ihn herum führen, gibt es einige. Man kann vom Südufer in Seebo

Über die Römerschlucht zum Forstsee ...

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14 sogenannte Slow Trails gibt es in Kärnten. Es handelt sich dabei um "entspannte Wege ohne Stress", maximal etwa 10 km lang und mit nicht mehr als 300 Höhenmetern. Jeder Slow Trail hat seinen eigenen Charakter, ja sogar oft seine eigene Geschichte. Diesmal suchte ich mir einen nahe Velden am Wörthersee raus. Der Weg Nummer 1 führt von der Franzosenkirche durch die Römerschlucht. Der kleine, ruhig dahin plätschernde Bach bahnt sich seinen Weg über bizzare Felsformationen. Moose und Adlerfarne begleiten uns durch den wie einen Urwald anmutenden Zauberwald. Tau bildet sich in Bodennähe und hier und da schafft es die Sonne, den Boden zu berühren - zauberhaft, wildromantisch und wunderschön! Die Römerschlucht hat ihren Namen allerdings nicht von den Römern, obwohl hier viele Ausgrabungsstätten in ganz Kärnten zu finden sind.  Durch die Schlucht geht es kontinuierlich bergauf. Schließlich erreicht man den Römerstein und zweigt schließlich rechts ab zum idyllisch gelegenen Forsts

Türkisblaues Postkartenidyll ...

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 Vom Ostufer aus starteten wir heute unsere Tour entlang des höchstgelegenen Badesees der Alpen - den Weissensee . Seinen Namen hat er übrigens von seinen weißen Rändern, die in Kombination mit seinem türkisblauen Wasser sehr an die Karbik erinnern. Das Schöne ist, dass dieser See weniger verbaut ist als andere Kärntner Seen. Man wandert etwa 7 km in 2,5 Std. durch den Wald, teils direkt am Ufer des Sees entlang. Etwa 2x geht es steil bergauf. Ein Schild weist darauf hin, dass dieser Weg nur von "geübten Wanderern" bestritten werden soll. So schlimm find ich es allerdings nicht. Der Pfad ist breit genug - ok, schwindelfrei sollte man teilweise schon sein - und gut befestigt. An einigen Stellen helfen Stahlseile für einen sicheren Tritt. Unsere Mädels sind sowieso trittsicher, so schafften wir die Wanderung entlang der Felswände ohne Probleme. Sehr zu empfehlen ist diese Wanderung in Kombination mit dem Schiff. Man kann so lange wandern wie man möchte und steigt einfach bei ei