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Es werden Posts vom Juni, 2020 angezeigt.

Ein weiterer Ausflug in die Erdgeschichte ...

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Zu unserem heutigen Wiener Whippet Walk begaben wir uns wieder in die erdgeschichtliche Urzeit. Vor etwa 19 Millionen Jahren überflutete das Jungtertiärmeer das ganze Wiener Becken. Die Thermenregion des Wiener Beckens profitiert von dieser Begebenheit. Durch die vielen Reste von Muscheln, Schnecken und anderen Meeresbewohnern in den Böden entstand dessen hoher Kalkanteil.  Der Ausläufer der nördlichen Kalkalpen findet sich also genau hier. Zahlreiche fossile Tiere und Pflanzen sind noch heute hier zu finden. Auch der Reibsand, welcher früher v.a. zum Waschen von Kochtöpfen verwendet wurde ( hier habe ich schon mal davon berichtet ) ist ein urzeitliches Überbleibsel. Vor etwa sechs Millionen Jahren verlandete das Wiener Becken wieder und zurück blieben diese reichen Ablagerungen von Tegel, Schotter sowie tonhaltigen Sanden.  Mit 9 (Wind)Hunden erkundeten wir also das Gebiet um die Reibsandhöhlen in Bad Vöslau. Ein Geolehrpfad gibt Information über die vielen geologischen Besonderheiten

Unterwegs im Römersteinbruch St. Margarethen ...

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Der Römersteinbruch St. Margarethen im Burgenland ist einer der ältesten und sogar noch aktiven Steinbrüche Europas. Für Kulturinteressierte bietet der Steinbruch einen wunderbare Theaterkulisse. Hier finden regelmäßig Konzerte und Opern statt. Abgebaut wurde und wird noch immer Kalksandstein. U.a. fanden die Steine Verwendung beim Bau des Wiener Stephansdoms und vieler anderer bedeutender Gebäude Wiens. Das Gelände drumherum ist frei begehbar und bietet typische Trockenrasenfauna und -flora. Man begegnet Zieseln, Bienenfressern, Neuntötern und Mauerseglern. Von den vielen Schmetterlingen, die das Blütenmeer, welches trotz Trocken- und Magerwiese hier gedeihen, ganz zu schweigen.  An die 50 Sandsteinskulpturen findet man hier, welche von Karl Prantl , einem österreichischen Bildhauer, hier aufgestellt wurden. Teils verwittert fügen sie sich in die Landschaft ein. Auch geologisch hat die Gegend einiges zu bieten, denn die Sandsteinvorkommen stammen noch aus Zeiten des urzeitlichen Thety

Chillen ...

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... auf unserer Terrasse ... was gibt es Schöneres? 😊 Auswahl gibt es genug. Blöd nur, wenn auch ich wo sitzen will! 😆 Weggegangen - Platz gefangen Mika genießt es draußen Io, mein süßer Knopf Thaya auf ihrem Sessel LG Mel

Karottenkunst ...

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Wusstet ihr, dass man aus Gemüse (v.a. Karotten) Musikinstrumente schnitzen kann, die auch funktionieren? Ich glaub, Io versucht auch irgendein Kunstwerk aus Karotten mit ihren Zähnen zu "schnitzen". 😂 Als ich das Foto in der Arbeit zeigte, meinten viele, es könnte ein Teil einer DNA-Helix sein. 😁 Nun hat Io auch eine Gurke geschnitzt, mit dem selben Muster. Man sieht, Karotte ist eindeuchtig stabiler und schöner geworden. Aber mit ein bisschen Übung kommt sicher bald was ganz Besonders raus. Ich halte euch auf dem Laufenden. LG Mel

Whippet-Yoga für Fortgeschrittene ...

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Ich glaube, jeder kam mehr oder weniger während des Corona-Lockdowns auf Yoga bzw. jeder von uns kennt es und hat vlt schon mal die ein oder andere Übung gemacht. Interessant ist ja, dass es auch eine Yoga Figur gibt, die "Der Hund" genannt wird. Von einer weiteren, die ich "Pinkelnder Hund" nenne (die genaue Bezeichnung ist mir entfallen), ganz zu schweigen. Doch auch unsere Whippets sind zu "Verrenkungen" fähig, die sehr an ein sehr fortgeschrittenes Yoga erinnern. Unlängst erreichte mich ein Bild von Sweetie, die gemütlich am Sofa zu liegen scheint. Ob das wirklich bequem ist, kann ich nicht beurteilen. Danke an Petra, dass ich das Foto hier veröffentlichen darf. Ich stelle euch also hiermit eine neue Yoga Übung vor. Ich nenne sie: "Der Whippet" Die richtige Ausführung: Zuerst begibt man sich in den Schneidersitz Dann streckt man den Oberkörper soweit wie möglich nach vorne bis die Brust den Boden berührt Zehen in die Achseln Hände seitlich we

Ein Natternkopf in Rosa ...

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Es herrscht mal wieder Regenwetter. Ich bin so froh, dass unsere Mädels bei diesem Wetter ungern raus gehen. Trotzdem nutzen wir so manches Regenloch und begeben uns kurz auf unsere Gstettn. Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) blüht derzeit so schön. (...) Die Blüten von Echium vulgare gaben dem Natternkopf seinen deutschen Namen: Die Form seiner Einzelblüte soll an den Kopf einer Natter erinnern und die Staubgefäße, die aus den Blüten hängen, ähneln einer gespaltenen Schlangenzunge. Von Mai bis Oktober öffnen sie sich in einem ährenartigen Blütenstand. (...)  Zitat aus mein-schöner-Garten.de Interessant ist, dass an einer Stelle auch eine Variante mit rosa Blüten wächst.  Gewöhnlicher Natternkopf in Blau. Ganz rechts ein rosa Exemplar, ebenso in der Mitte. Scheinbar 2 Blütenfarben auf einer Pflanze wobei die abgeblüten blau sind. Ob das den Insekten zeigt, welche Blüten noch Nektar haben? Aber wie ist das dann beim ganz Blauen? Die Natur ist schon sehr einfallsreich!