Unterwegs im Römersteinbruch St. Margarethen ...

Der Römersteinbruch St. Margarethen im Burgenland ist einer der ältesten und sogar noch aktiven Steinbrüche Europas. Für Kulturinteressierte bietet der Steinbruch einen wunderbare Theaterkulisse. Hier finden regelmäßig Konzerte und Opern statt.

Abgebaut wurde und wird noch immer Kalksandstein. U.a. fanden die Steine Verwendung beim Bau des Wiener Stephansdoms und vieler anderer bedeutender Gebäude Wiens.

Das Gelände drumherum ist frei begehbar und bietet typische Trockenrasenfauna und -flora. Man begegnet Zieseln, Bienenfressern, Neuntötern und Mauerseglern. Von den vielen Schmetterlingen, die das Blütenmeer, welches trotz Trocken- und Magerwiese hier gedeihen, ganz zu schweigen. 

An die 50 Sandsteinskulpturen findet man hier, welche von Karl Prantl, einem österreichischen Bildhauer, hier aufgestellt wurden. Teils verwittert fügen sie sich in die Landschaft ein. Auch geologisch hat die Gegend einiges zu bieten, denn die Sandsteinvorkommen stammen noch aus Zeiten des urzeitlichen Thetys Meeres. Mit guten Augen kann man noch fossile Schnecken im Gestein finden.

Wir haben die Wanderung dort bereits am Vormittag gestartet. Im Sommer kann es dort dementsprechend heiß werden. Kommen wir also zu ein paar schönen Bildern des heutigen Ausflugs.

Danke Petra und Markus für die Einladung und den schönen Ausflug!

P6280102
Viele Figuren prägen die Landschaft

P6280060
Blick in einen aufgelassenen Steinbruch

P6280069
Die typische Färbung des Sandsteins

P6280062
Wir erkunden den Steinbruch

P6280063
Sandstein fühlt sich "weich" an.

P6280068
Für die Hunde bietet sich auf den Wiesen ein Abenteuerspielplatz an der Leine. Überall riecht es interessant nach den Zieseln.

P6280072
Keine Ahnung, was sich unter dieser Skulptur versteckt hatte. Die Hunde waren so abgelenkt, dass kein Foto was wurde und ich somit abbrechen musste.

P6280089
Hier war es einfacher mit einem Foto. Im Hintergrund eine der Sandsteinfiguren. Die Hunde stehen allerdings auf urzeitlichem, versteinertem Meeresboden.

P6280085
Ja, es war schon recht warm

P6280097
Wir wandern weiter mit unseren 7 Zwergen

P6280091
So sieht es da oben aus

P6280096
Blick durch eine der Skulpturen

P6280104
Io's kleine Welt! Wie eine "Kleine Prinzessin" auf ihrem Planeten ... allerdings ohne Vulkan und "Blume" 😆

P6280107
😇

P6280116
Die Rückseite des Römersteinbruchs mit Blick auf das "Abbaugebiet"

P6280112
Wir wandern weiter und hinter jedem Baum bzw. nach jeder Kurve entdecken wir eine neue Skulptur

P6280113
Die Steinmetzarbeiten sind schon teilweise verwittert

P6280115
Manche Figuren aufwendiger gestaltet

P6280125
Nach einer Gesamtumrundung des Areals sind wir wieder fast am Gipfel angelangt

P6280127
Noch eine kurze Pause bevor wir den Rückweg antreten

P6280128
Der Gemeine Natternkopf ist eine der häufigsten Wildblumen hier. Anscheinend ein Tummelplatz für Marienkäfer

P6280129
Unser einheimischer Siebenpunkt

P6280120
Thaya und Kunst

P6280134
Das urzeitliche Gestein am Boden ist teilweise merkwürdig verwittert. Es haben sich wurzelartige Adern gebildet.

P6280132
Vermutlich auch ein Kunstwerk. Thaya fand das so interessant, dass alle dann ...

P6280133
... nachschauen mussten. 😉

LG Mel

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ein Windhund-Riesenbaby unter den Wiener Whippet Walkern ...

Bonnie's erster Ausflug in den Wald ...

Von Maria Ellend bis Haslau ...