Blogbeschreibung

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Sonntag, 21. Mai 2017

Am Amphitheater ...

(...) Diese künstliche Ruine ist eines jener romanischen Bauwerke, mit denen Fürst Johann Joseph I. von und zu Liechtenstein seine ab 1808 gepflanzten Föhrenwälder schmücken ließ.
Das Amphitheater wurde in den Jahren 1810/11 als Aussichtswarte errichtet. Der Entwurf stammt von Joseph Hardtmuth (1758-1816), dem Architekten, der auch die Bleistiftmine erfand.
Der halbkreisartige Bau mit 16 von Massivpfeilern und dorischen Säulen getragenen Gewölbebögen sowie zwei Türmen enthält Stilelemente des römischen Kolosseums. Als Material dienten Bruchsteine aus der Umgebung. (...)
Quelle: Kulturpfad Maria Enzersdorf

Heute haben wir wieder was gelernt. Einerseits, wer der Erfinder der Bleistiftmine war und andererseits, dass es beim Schloss Liechtenstein in Maria Enzersdorf auch ein Amphitheater gibt. 😃

Wir gehen ja mindestens 1x im Jahr in den Föhrenwäldern um das Schloss spazieren, aber beim Amphitheater waren wir noch nie.

Danke Susanne für den schönen Ausflug heute!

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v.l. Aloa, Bahama, Io & Thaya

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Aloa hat dann wohl was anderes zu tun 😂

Mittwoch, 17. Mai 2017

Auf den Spuren der Waldohreulen ...

Der 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße, in welchem wir wohnen, gehört zu den "inneren" Bezirken Wiens. Dh. es ist hier einerseits sehr städtisch, anderseits gibt es viele naturnahe Ecken wie den Prater oder den Friedhof St. Marx. Und natürlich gibt es auch die sogenannten Wiener Gstettn - also Flächen, die großteils noch unbebaut und ungenutzt sind. Eine solche Fläche befindet sich ja gleich gegenüber von uns und seit etwa 2 Wochen sind des Nachts merkwürdige Schreie zu hören!

Schreie, die ganze Nacht hindurch ... eine Art "Iiiiiiiig" ... wie ein kaputter Wecker! Mir lies das keine Ruhe. Nicht, weil ich nicht schlafen konnte ... nein ... solche Naturgeräusche rauben mir kaum den Schlaf ... eher, weil ich wissen wollte, welches Tier oder besser gesagt Vogel hier so schreit.

Nach einer kurzen Recherche bin ich auf die Waldohreule (Asio otus) gestoßen. Ok, ich sah im Sommer häufiger in der Nacht eine Eule rumfliegen aber im Finstern kann man schlecht erkennen, um welche es sich handelt.

Tja, und dieses Jahr haben sie Junge! Gestern Abend konnten wir 3 zählen. Bei den Schreien bin ich vorher von 2 ausgegangen.

Heute habe ich FreundInnen mit guten Objektiven zu mir eingeladen und wir konnten prompt 5!!! Jungvögel und einen Altvogel in der Pappel entdecken!!!! So schön und soooo lieb sehen die Kleinen aus! Wir werden die Tiere weiter beobachten. Sie sind bereits recht agil unterwegs und üben sich bereits an diversen Flugversuchen.

Danke an Petra, Elisabeth und Peter für eure Begleitung und DANKE, dass ich einige Fotos auch hier posten darf!

Jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen! Ich präsentiere ... die Waldohreulen-Family aus dem 3. Bezirk - unsere direkten Nachbarn, sozusagen:

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(c) Petra Kerschbaum
Die Waldohreule mit ihren charakteristischen "Ohren" - der Altvogel, den wir entdecken konnten, hält noch ein Nickerchen 😉

Montag, 15. Mai 2017

Fraulis Blumenladen ...

... wird regelmäßig "geplündert"! Ok, das dürfen Thaya und Io auch. In den Blumentöpfen wachsen Gräser und viele Korbblütengewächse wie zB Sonnenblume oder Echinacea. Letztere blühen auch ohne Blätter. Sieht zwar komisch aus, aber bei all dem anderen Grün im Topf fällts eh kaum auf! 😉

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Wenn die beiden im Urwald verschwinden! 😊

Samstag, 13. Mai 2017

Sonne, Strand & Donau ...

... in Klosterneuburg. Heute trafen wir uns wieder zu einem Wiener Whippet Walk und die Hunde hatten trotz Hochwasser und weniger Sandstrand als üblich riesen Spaß!

Vielen lieben Dank euch allen fürs Kommen. Es war mir wie immer eine Freude!

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Kaum spüren die Windis Sand unter den Pfoten, dann geht es  mit den wilden Rennen schon los ...

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... bis das Wasser der Donau den Weg versperrt!

Dienstag, 9. Mai 2017

Herr Nelson ...

Heute haben wir Herrn Nelson, den Dalmatinerrüden meiner Arbeitskollegin kennen gelernt. Zuerst haben wir uns auf "neutralem" Boden auf unserer großen Gstetten "beschnüffelt", danach gingen wir gemeinsam zurück ins Büro.

Da Herr Nelson nun auch bald zum Wiener Dalmatiner wird, treffen wir ihn vielleicht auf öfter und nehmen ihn mal zu einem Spaziergang mit.

Danke Elena und Hubert für die nette Mittagspause.

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Thaya geht sofort auf Tuchfühlung. Sie war von Nelson sofort angetan. Nelson hingegen wollte seinen Kong nicht hergeben.

Samstag, 6. Mai 2017

Fell über die Sache wachsen lassen ...

3 Wochen nach der Begegnung mit dem Stacheldraht auf der Alm, sieht Thaya zwar noch ein bisserl wie ein Fleckerlteppich aus aber die Wunde ist schön verheilt. Bald ist Fell über die Sache gewachsen. Man wird nicht mal eine Narbe sehen.

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Gut verheilt: Nach gut 3 Wochen ist von dem Schnitt nichts mehr zu sehen

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Derzeit noch ein "Fleckerlteppich" auf Thaya's linker Halsseite

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Vor 1 Woche waren wir Nähte ziehen ... hier die 4 Nähte, alles war schön verheilt.

LG Mel

Freitag, 5. Mai 2017

Meisterin der Bisskunst ...

Jeder hat so seine Besonder- bzw. Eigenheiten. Dass Io ganz besonders ihre Karotten "benagt" hab ich euch ja schon hier gezeigt.

Jetzt hat sie es sogar noch perfektioniert. Eine Meisterin der "Bisskunst" ist sie! Beginnt die Karotten immer "seitlich" zu fressen, indem sie sie "benagt".

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Io bei ihrer täglichen Beißarbeit ...

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... hier ist das Kunstwerk!

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Oder ist Io einfach eine kleine "Wissenschaftlerin" und hat herausgefunden, dass der Strunk (also das Innenleben) der Karotte ja ganz anders schmeckt als das Äußere? 😂
Probiert es doch einfach mal selbst aus!

LG Mel

Montag, 1. Mai 2017

Burgruine Schauenstein ...

Heute waren wir seit langen mal wieder im schönen Wald4tel. Einerseits haben wir die Welpen aus dem Colwyn P-Wurf besuchen dürfen, andererseits haben wir eine schöne Wanderung zur Ruine Schauenstein unternommen. Diese liegt auf einer wunderschönen Anhöhe, von der man ins Kamptal hinunter schauen kann. Das war uns allerdings nicht genug, also sind wir auch runter zum Kamp gewandert. Natürlich mussten wir danach wieder "hochklettern" und das hatten wir wohl ein kleinwenig unterschätzt! Alles in Allem aber eine wunderschöne Wanderung mit schönen Blumen und Schwarzspechten im Wald.

Danke Edith, dass ich mal wieder hab Welpen knuddeln dürfen.

Wir wünschen allen Welpen alles Gute bei ihren neuen Familien.

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Thaya und ihre Cousine Sandy! Ja und Thaya schaut so, weil sie hofft, auf der Couch von der Meute Welpen in Sicherheit zu sein. 😉

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"Hilfe" denkt sich auch Io

Sonntag, 30. April 2017

Pionierinsel und Besuch ...

Heute hatten wir Besuch aus Krems. Zuvor haben wir die Pionierinsel in Klosterneuburg unsicher gemacht. Derzeit ist wieder Hochwasser, leider war also nicht so viel mit Sandstrand.

Danach haben wir den Nachmittag auf der Terrasse ausklingen lassen.

Danke Karin und Elisabeth.

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Die Au in Klosterneuburg

Io Suchbild ...

Neues Regal, neue Deko ... bzw. eine schöne Kiste wurde zu einem Wandregal.

Hier also mal ein Io Suchbild ...

Wie oft könnt ihr Io also finden, auf dem Bild?

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LG Mel

PS: der Oryx-Kopf ist aus Plüsch!

Montag, 24. April 2017

Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen ...

... das ist Thaya's Devise. Sie ging schon immer alles ruhig an und wenn sie mal irgendwo bequem liegt, ist sie einfach nicht wegzubewegen.

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Hier liegt sie ja schön gemütlich am Platzerl, aber was, wenn ihr Kopf "schwer wird" und beim Zusammenräumen auf der Terrasse einfach im Weg liegt?

Tja, in solchen Fällen muss man einfach "um sie herum kehren"! 😂

Aber seht selbst ... Typisch Thaya!


Sie hats einfach drauf! *hahahaha*

LG Mel

Samstag, 22. April 2017

Pure Magic hoch 2 ...

1. "Wahre Magie", dass das Wetter bei der Freiluftstausstellung gehalten hat, bis wir fertig waren und

2. "wahrlich magisch", die Anziehungskraft eines 8 Wochen alten Whippet Welpen mit dem treffendem Namen! 💗💖

Hier sind meine Highlights der heutigen Ausstellung:

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Die kleine Colwyn Pure Magic, 8 Wochen alt

Heute ging die ÖKWZR Klubsiegerschau am Rennbahngelände von Untersiebenbrunn über die Bühne. Thaya habe ich heute daheim gelassen. Die Wettervorhersage sprach von kühlem Wind, teils starker Bewölkung und Regenschauern. Die Regenschauer ließen glücklicherweise auf sich warten. Aber der Wind war schon kalt. Ich bin froh, dass ich nicht die einzige war, die als Outfit einen dicken Pullover und auch noch Mütze gewählt hat. 😉 Ich bin ja froh, dass ich die Gummistiefel im Auto lassen konnte.

Donnerstag, 20. April 2017

Der derzeitige Kälteeinbruch ...

... macht meiner wärmeliebenden Thaya zu schaffen. 😉 In der Früh würde sie lieber länger schlafen und die Kälte möglichst lange aussitzen, in der Mittagspause braucht es wie immer "Überredungskünste", obwohl wir die Wintermäntel wieder aus dem Schrank geholt haben.

Aber seht selbst bzw. seht ihren "armen" Blick! Io hingegen hat ihren Spaß und rennt ihre Runden.

Ich kann Thaya aber verstehen. Letztes Jahr konnten wir schon jeden Tag in der Sonne sitzen. Jetzt packen wir uns eben wieder warm ein und machen uns abends eine Wärmflasche.

Bald kommen wieder bessere Zeiten ...

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1. Hindernis - die Tür zum Stiegenhaus:  Anfangs ist Thaya freudig wedelnd rumgelaufen, hat sich ihr Fuchsi geschnappt, doch dann ... ui ... aja, draußen war es ja heute früh schon so kalt ...

Sonntag, 16. April 2017

Auf der Suche nach Oster- und Baumhasen ...

Heute hat v.a. Io meinen Neffen bei der Osternesterlsuche unterstützt ... Plüschhasen findet sie eben sehr schnell!

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Der gelbe Hase war schnell gefunden!

Samstag, 15. April 2017

Verdammter Stacheldraht ...

Im Grunde bin ich ja selbst schuld und ich kann echt froh sein, dass nicht mehr passiert ist. Als wir gestern auf der Alm wandern waren, hatte ich Io und Thaya mal kurz abgeleint, damit sie in Ruhe an einem Brunnen trinken konnten. Mit dem Wiederanleinen ließ ich mir dann aber etwas Zeit und da war sie schon, die Hirschkuh am Hang. Whippettypisch dauerte es keine Sekunde, als beide sie gesehen und von 0 auf gefühlte 100 km/h beschleunigt hatten und dem Forstweg entlang verschwunden waren.

Worte wie "Verdammte Scheiße" gehen da einem durch den Kopf. Vor allem die vielen Stacheldrahtzäune auf der Alm!!!! In ihrem Jagdeifer vergessen Whippets nämlich alles um sich herum! Ich pfiff also mit der Pfeife mehrere Male und siehe da, nach nicht mal einer Minute kam zuerst Io und dann Thaya wieder zurück.
Offensichtlich hatte keine der beiden irgendeine Verletzung und wir wanderten noch gut eine Stunde weiter.

Zuhause dann, nach dem Füttern, als Thaya zu mir kam und ich sie am Hals streichelte, ein kurzes Wimmern. Ich sah sie mir genau an und ... wie konnte ich das übersehen!!!!!

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Die Haut ist an Thaya's linker Halsseite ziemlich eingerissen. Glücklicherweise blutete es nicht (andernfalls hätte ich es früher bemerkt). Aber sowas muss genäht oder getackert werden. Also sofort den nahegelegenen Tierarzt angerufen.

Freitag, 14. April 2017

Vom Tschiernockdrachen, mit Lärchennadeln gesäumten Wanderwegen und dem letzten Schnee ...

Schönstes sonniges Wetter in Kärnten, also los auf die Alm, eine kleine Wanderung muss schon sein. Gestartet sind wir auf der Sommeregger Hütte, über die Leitenbachhütte (diese hatte meine Familie vor etwa 40 Jahren mal gemietet) zur Alexanderhütte. Von dort wollten wir runter zur Schwaigerhütte, aber irgendwie haben wir uns im Weg vertan und gingen versehentlich den Panoramaweg Richtung Tschierweger Hütten (im Privatbesitz) und waren dann glatt gute 3 Stunden unterwegs. Bei 12°C waren auch noch einige Schneefelder am Berg vorhanden.

Großteils sind wir natürlich an der Leine gegangen. Nur 2x hab ich Io & Thaya mal abgeleint und das war direkt bei den (noch unbewirtschafteten) Hütten. Leider stand bei den Tschierweger Hütten eine Hirschkuh! Nach nicht mal 1 Minute waren aber beide Hunde nach mehrmaligem Pfeifen wieder da. Nachdem wir dann noch gut 1 Std. Heimweg vor uns hatten, bemerkte ich Thaya's Verletzung am Hals erst zuhause. Somit hat Fräulein Hübsch eine Schramme mehr in ihrem Fell. Vermutlich ist sie bei einem Stacheldraht hängen geblieben. Wir mussten zum Tierarzt nähen fahren.

Alles in Allem eine schöne Wanderung mit schönen Ausblicken auf den Millstätter See.

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Der "Tschiernock-Drache" 😂

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Erste Schneefeldüberquerung

Samstag, 8. April 2017

Vom Küken mit den Rennstreifen ...

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Ostern steht ja vor der Tür! Somit gibt es allmählich auch Ostermärkte. Einen ganz Besondern haben wir heute besucht und zwar im Straußenland im Kamptal. Es gab Käse, Honig, Liköre, Whiskey und viele Spezialitäten der Bauern aus der Region sowie viel österliches Krimskrams für jeden Geschmack ... und ... zu Ostern gehören auch süße Küken. Das süßeste Küken, dass ich je gesehen habe gab es dort auch ... mehr gleich weiter unten.

Letztes Jahr hatten wir uns ja bereits schon mal "Auf die Spuren von Vogel Strauß und Co" begeben und nachdem das so ein tolles Erlebnis war, mussten wir einfach wieder hin! Herr Gärtner Senior präsentiert mit viel Witz und Charme die Geschichte der Anlage.

Heute kam Io auch dem Vogel Strauß etwas zu nah und bekam einen "Pecker" in die Schnauze. Die kleine Io ließ sich davon aber nicht entmutigen, im Gegenteil, wäre kein Zaun dazwischen gewesen und hätte ich sie nicht gebändigt, wären die beiden "wilden Vögel" übereinander hergefallen! 😂

Schlussendlich sind wir voll bepackt mit neuen Eindrücken, Straußensteak, Wurst und Riesenei dann wieder nach Hause gefahren.

Ein Ausflug ins Straußenland ist immer eine Reise wert!

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Io und ein skeptisches Truthahnküken. Ja, halte lieber Abstand. Io würde dich fressen!

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Ui ... was läuft denn da mit "Rennstreifentrikot"?

Samstag, 1. April 2017

Zu Besuch bei den Mammutbäumen ...

(...) Göttweiger Mammutbäume
 Im Jahr 1880 legte der spätere Abt Adalbert Dungel mehrere Samen der Wellingtonia gigantea auf dem Plateau des vom Ortszentrum östlich gelegenen Eichberg in die Erde. Heute gehören die Mammutbäume, die so genannten Adalbert-Wellingtonien, zu den größten zusammenstehenden Beständen in Mitteleuropa. (...)
Quelle: www.dunkelsteinerwald.org

Mammutbäume sind vielleicht jedem ein Begriff. Dieser zur Unterfamilie der Zypressengewächse gehörende Baum, ist riesig. Zu Urzeiten gab es noch viele verschiedene Arten. Heute existieren nur noch 2 und auch nur in Nordamerika. Vereinzelt wurden sie auch in diversen Botanischen Gärten und Parks weltweit (oder wo das Klima es zuließ) gepflanzt oder wie hier vor etwa 130 Jahren von Herrn Dungel im Dunkelsteinerwald in Paudorf nahe des Stifts Göttweig.

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Da stehen sie in Reih und Glied ... die Mammutbäume

Auch wenn der österreichische Bestand des sog. Redwood nicht mit dem in Nordamerika zu vergleichen ist, ist er dennoch imposant anzuschauen. Die Bäume überragen heimische Arten um ein vielfaches, ihre typische Rinde sticht ebenso hervor wie ihre markante Wuchsform.

Mittwoch, 29. März 2017

Stahlkrallen ...

... ja, Thaya hat "Stahlkrallen". Ja, das ist kein Witz!

Seit sie aus dem Welpen- und Junghundalter draußen ist, war jede Krallenzange, die ich kaufte nicht fähig, ihre Krallen schön zu stutzen ohne dass sie zusammen zuckte oder schon beim Ansetzen wimmerte. Wie viele Hunde, mag sie die regelmäßige Krallenpflege (etwa alle 10 Tage mache ich es) überhaupt nicht und um ihr diese Unannehmlichkeit so erträglich wie möglich zu machen, hat mich ein Freund auf das Schleifen gebracht.

Hierbei gibt es sogar spezielle Geräte für Hunde aber da ich selbst eine Heimwerkerin bin, hab ich mich entschlossen, einen klassischen Dremel aus dem Baumarkt zu besorgen. Die Handhabung mit einem Akku-Dremel ist einfach und der richtige Aufsatz ist auch gleich gewählt. Die Umdrehungen können variiert werden, wichtig ist nur, nicht zu lange auf der Kralle rumzuschleifen, da es sonst aufgrund der Hitze auch unangenehm für den Hund werden kann!

Ein weiterer Vorteil: Statt so wie bei der Zange nur die Spitzen abzunehmen, kann ich beim Schleifen auch die Unterseite der Kralle "sauber" machen und die Kralle eher rund schleifen, ohne dass die Kralle danach einreißt.

Vorraussetzung für die Verwendung eines Schleifgeräts ist natürlich das langsame Gewöhnen an das Gerät selbst. Es vibriert schließlich an der Zehe bzw. macht dementsprechenden Lärm.

Thaya hat ja ein ruhiges Gemüt und als sie verstand, dass das Schleifen angenehmer ist als die Zange ... tja, seitdem geht es zick-zack. Io hat von Anfang an dabei zugesehen und irgendwann haben wir die Zange gegen den Dremel auch bei ihr getauscht.

Zurück zu den "Stahlkrallen"! Io's Pfoten sind etwas kleiner und bei ihr kann ich in einer eher niedrigen Stufe schön schleifen.
Für Thaya brauche ich wirklich 3 Stufen mehr Umdrehungszahl, damit 2x "brumm" oben, 2x "brumm" unten sowie 1-2x "brumm" vorne rechts und links ... zack, die erste Kralle damit fertig ist. Und bei ihren "Stahlkrallen" fliegen förmlich die "Funken" ... ok ... nicht Funken aber eben Staub und sonstige Teile, dass ich bei ihr einen ... und das ist echt kein Witz ... förmlich einen "Augenschutz" brauche! *hahahaha*

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Mel mit Schutzbrille beim Bearbeiten von Thaya's Stahlkrallen 😂 Die Brille hat sich echt bewährt!

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Thaya's Vorderpfote fertig geschliffen

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Unterseite Krallen - schön "sauber" geschliffen

Das regelmäßige Kürzen der Krallen beim Whippet ist sehr wichtig. Bitte unterschätzt das nicht! Bei anderen Hunden muss man regelmäßig Fell bürsten, beim Whippet sind es eben die Krallen!

Wie man Krallen nun genau richtig kürzt, möchte ich hier nicht nochmal durchkauen. Dafür aber auf einen schönen Artikel dazu auf dem Blog von Sabine Duscher, Whippets De Lobito Azul: Pfotenpflege - Krallenschneiden verweisen. Danke.

LG Mel

Dienstag, 28. März 2017

Alles beginnt zu wachsen ...

... und man kann wieder auf der Terrasse sitzen! Ja, man muss sogar schon das Sonnensegel ausbreiten, um nicht den ersten Sonnenbrand zu bekommen. Ich mag diese Jahreszeit - noch nicht zu heiß aber auch nicht mehr so kalt! 😊

Wir genießen weiter die warmen Tage ...

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Verstehe einer die Hunde? Harter Boden wird manchmal bevorzugt! 😂 Ok, wenns gefällt.

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Musste das Sonnensegel montieren ... definitiv zu heiß grad!

Samstag, 25. März 2017

Von Gänsegeschnatter, der Zicklacke und einem Gelbrandkäfer ...

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Die Zicklacke bei Illmitz (ca. 1 Std. von Wien entfernt) ist eine von rund 40 Salzlacken im österreichischen Seewinkel im Burgenland. An zwei Stellen bieten Aussichtsplattformen einen guten Blick auf die Lacke und sie gilt als Vogelparadies. Das Gebiet der Zicklacke erstreckt sich auf einer Fläche von ca 2 km.

Eine Lacke (= Salzlacke) ist übrigens ein kleiner salzhaltiger See mit geringer Tiefe, der in der Regel weder große Zuflüsse noch Abflüsse hat und dadurch in heißen Sommern regelmäßig austrocknet. Im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel im Burgenland existieren auf weniger als 30 km2 rund 40 derartige Lacken, deren größte und bekannteste, die "Lange Lacke" (welch treffender Name 😂) ist.

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Heute haben wir also einen Ausflug in den Seewinkel zur Zicklacke gemacht. Ursprünglich wollte ich die Lacke umrunden (es gibt mehrere Wege). Aber da ich kein Fan von asphaltieren Wegen bin (noch hält sich ja der Ansturm an Fahrradfahrern in Grenzen), sind wir bei den Feldwegen einfach abgebogen und durch die herrliche Natur spaziert. Begleitet wurden wir von Vogelgezwitscher der Haubenlerche und des Kibitz, welche hier heimisch sind. Beide habe ich zwar fotografiert aber mit der kleinen Digitalkamera sind keine brauchbaren Fotos möglich. Außerdem war das Geschnatter der Gänse nicht zu überhören. An sämtlichen Lacken rasten sie zusammen mit div. Möwen und anderen Zugvögeln. Immer wieder wurden wir auch "überflogen". Ein herrlicher Anblick! Przewalski-Pferde grasen hier ebenso ganzjährig wie die Grau- bzw. Steppenrinder mit den großen Hörnern. Zweiteren sind wir heute leider nicht begegnet.
Eine negative Begleiterscheinung waren leider die Zecken. Und es waren viele! Habe sicher um die 20 Stk. immer wieder von den Hunden entfernen müssen.

Freitag, 24. März 2017

Whippet-Cerberus ...

... zu süß, um die Hölle zu bewachen! 😂

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Schon ein echter Cerberus, oder?

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Und hier noch einen "umgekehrten" Cerberus ...

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💗💖💕

LG Mel

Montag, 20. März 2017

Große Mauern, hohe Tore und viel Natur ...

... das findet man im Schlosspark Laxenburg am Rande von Wien. Es gibt nicht gerade viele Parks mit Schlössern, in denen auch Hunde erlaubt sind (zB Schönbrunn oder Belvedere in Wien - hier herrscht striktes Hundeverbot). Anders in Laxenburg. Dafür zahlt man aber Eintritt. Hat man die Niederösterreich Card, spart sich der Zweibeiner die 2,30 EUR. Der Hund ist allerdings nicht inklusive. Hunde kosten 2,10 EUR.
Dafür ist der Park aber top in Schuss und natürlich herrscht hier strikte Leinenpflicht, die auch gerne kontrolliert wird. Der Besuch dieses Parks lohnt sich aber trotzdem (zumindest mindestens 1x im Jahr). Kann man hier doch über viele verzweigte Wege stundenlang rumspazieren und sich die Schlösser und Ruinen anschauen.

Also, folgt mir auf dieser Entdeckungsreise ...

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... tretet ein, bringt Glück herein!

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Königlich ... Whippets & Schlösser ... das hat was! 😉

Freitag, 17. März 2017

Im Land der Schneeglöckchen ...

Derzeit plagt mich eine schlimme Erkältung. Ich bin froh, dass mir meine behandelnde Ärztin zumindest jetzt endlich "Spaziergänge" erlaubt hat, denn das ständige daheim rumliegen macht mich einfach nur noch mehr fertig. Auch Thaya und Io sind froh, endlich nach über 1 Woche die eigenen 4 Wände mal wieder verlassen zu dürfen.

Also machte ich mich jetzt bei Schönwetter mal ein bisschen in die Natur auf. Übertreiben darf ich es eh nicht. Bärlauch gibt es allerdings noch keinen (hier zumindest), aber das wird sich auch bald ändern. Dafür gibt es massenweise Schneeglöckchen am Hochwasserdamm sowie im Wald.

Was mich allerdings sehr wundert, ist, dass im Naturschutzgebiet Lobau/Schwechater Au derzeit ziemlicher Holzeinschlag gemacht wird. Fängt nicht gerade die Brut- und Setzzeit an? In dieser Zeit werden wir Hundebesitzer immer wieder angehalten/gemahnt, unsere Hunde anzuleinen? Für mich generell eine Selbstverständlichkeit. Aber dann wird mitten in der Au mit schwerem Gerät rumgegurkt und Gestrüpp sowie große Bäume geschlagen? Da kann ich nur den Kopf schütteln. 😒

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Frühlingsboten: Schneeglöckchen ...

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Rodungsarbeiten und Schneeglöckchen ...

Kuscheltaschenperspektiven ...

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Io in unserer Original Kuscheltasche beim abendlichen Fernsehen ... hier wirkt die Tasche richtig groß ... aber ...

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... wenn Io es nicht richtig in die Tasche schafft, schaut sie zu klein aus! 😂

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Also doch lieber richtig hineinkuscheln und zB nachmittags ein paar Sonnenstrahlen abbekommen 😊

LG Mel

Sonntag, 12. März 2017

Katzensprünge ...

Wie schnell doch die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht, sobald die Tage länger und v.a. wärmer werden. Und, unter den vertrockneten Gräsern raschelt es! Jagen dürfen Thaya und Io prinzipiell ja nicht ... außer Mäuse. Und es ist immer lustig zuzuschauen, wenn sie sich anpirschen, horchen, ein Pfötchen heben und dann gekonnt loshüpfen! 😂

1 : 0 allerdings für die Mäuse, denn Jagderfolg Fehlanzeige.

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*jupiiiii*
Da gibt es einerseits den "verkehrten" Sprung, der besonders witzig aussieht und ...

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... ok, ein Anschleichen ist immer davor ...

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... den eleganten Sprung gibts auch!

Sonntag, 5. März 2017

Die Reibsandhöhlen von Bad Vöslau ...

(...) Reibsand: Dolomit zerfällt sehr leicht in ganz kleine und eckige Splitter. Der Schutt aus diesem Material heißt Grus. Durch Heraussieben des feinen Sandes konnte man den Reibsand gewinnen. Dieser Reibsand wurde in Säcke gefüllt. Pferdewagen brachten ihn z.B. nach Wien. Dort warteten bereits die Reibsandmänner, die den Reibsand auf Karren luden und den Hausfrauen verkauften. Diese konnten ihn als Scheuermittel zur Reinigung des Geschirrs und zum Säubern verschmutzter Fußböden gut gebrauchen. Der Reibsand des Gainfarner Dolomits vom Harzberg war besonders beliebt! (...)
Quelle: Heimatkunde Bad Vöslau

In den Buchen-/Föhrenwäldern bei Bad Vöslau liegen die sog. Reibsandhöhlen. Zeugnisse des Reibsandabbau's welcher in einigen Steinbrüchen abgebaut wird. Heutzutage findet der sog. Reibsand allerdings nicht mehr als Scheuer- und Reinigungsmittel Verwendung sondern dient nun vorwiegend in der Bau- und Glasindustrie.

Ich bin heute der WildUrb-Tour "Kühne Einblicke" gefolgt. Nachdem ich mich aber immer wieder "verlaufen" haben - es gibt derartig viele Wege durch die Wälder - habe ich mich, nachdem ich endlich die Höhlen gefunden hatte, zur Rückkehr entschieden. Das nächste Mal weiß ich, dass ich relativ weit mit dem Auto hochfahren darf. Ich startete wie beschrieben beim Thermalbad in Bad Vöslau und musste folglich eine längere Strecke durch den Ort in Kauf nehmen.

Fazit: Schöne Strecke, v.a. durch die Wälder, die ich gerne in einem 2. Anlauf mir genauer anschauen möchte, um die gesamte Tour zu schaffen. Bei Schönwetter (wie heute) sind bereits einige Mountainbiker, Jogger und Familien mit Kindern und/oder Hund unterwegs. Es verläuft sich zwar sehr schön aber man begegnet immer wieder einigen Menschen. Am Harzberg gibt es auch eine Kängurufarm, die anscheinend das Hauptziel vieler Familien zu sein scheint. Soweit bin ich heute allerdings nicht gekommen. 😉

Kommen wir zu ein paar Bildern:

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Io ... will immer hoch hinaus

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😊