Blogbeschreibung

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Dienstag, 21. August 2018

Vom Jufen und dem Loisium ...

Ich melde mich kurz mit einem Wanderbericht von Sonntag zurück. Wir sind nochmals auf die Lammersdorfer Hütte gefahren und sind den Arnika-Jufen-Steig gegangen. Sie ist eine meiner Lieblingswanderungen und die Aussicht auf die Umgebung des Millstätter See's ist einfach super.

Leider haben uns später die Almrinder bzw. die Haflinger-Pferde angegangen, wo sich Io ja so unglücklich vertreten hat, dass sie sich tatsächlich das Kreuzband im Knie riss. 😡
Knapp 2 Stunden dauerte ihre Operation, die gut verlaufen ist. Es sollte nach der Heilungsphase bald alles wieder ok sein.

Ihr geht es heute (2 Tage später) auch wieder recht gut. Auftreten kann sie noch nicht, aber sie frisst gut und wedelt wieder. Ist nur eine Frage der Zeit, bis sie wieder rumspringt wie ein Gummiball.

Von Montag auf Dienstag verbrachten wir eine Nacht im Loisium in der Südsteiermark. Dort erwartete uns ein netter Empfang für unsere 3 Whippetmädels. Am Zimmer lag je eine Decke, Futternapf und Leckerlis bereit. Außerdem ein eigenes Türschild, um darauf hinzuweisen, dass sich Hunde im Zimmer befinden, wenn man zB im Restaurant oder im Spa-Bereich ist. Viel Wellness haben wir aufgrund von Io's Verletzung nicht gemacht, aber der Aufenthalt dort war dennoch sehr schön.

Hier ein paar Bilder:

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Blick vom Jufen aus auf den Millstätter See

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Thaya genießt die Alm immer sehr

Sonntag, 19. August 2018

Pechvogel ...

... oder Pechvögel? Naja, irgendwie scheinen wir vom Pech verfolgt, wenn wir in Kärnten sind.

Dabei begann die Wanderung heute so schön mit wunderbarem Blick vom Jufen aus aber davon berichte ich dann in den nächsten Tagen mal.

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Aber, am letzten Tag muss immer was passieren. Diesmal war es eine Almviehbegegnung beim Abstieg und es waren nicht die Kühe sondern die Haflinger-Pferde, die eigentlich weit von uns weg waren. Die Hunde rannten natürlich vor Tieren weg (wir hatten sie extra abgeleint, damit nicht wir zwischen die Fronten geraten) und wurden teilweise von ihnen kurz verfolgt. Dabei muss Io wohl unglücklich in einen "Kuhtritt" (ausgetretene, tiefe Stelle) hinein getreten sein und sich dementsprechend den rechten Hinterlauf "verknaxt" haben. Auf jeden Fall konnte sie nicht mehr auftreten. Nach einer Kontrolle meinerseits, konnte ich keinen Bruch feststellen. Wir haben sie mal zum Auto getragen und uns dann einen Tierarzt (wie immer passiert sowas an einem Sonntag) rausgesucht um das Bein kontrollieren zu lassen.

Fazit: Kreuzbandriss im rechten Knie und gleich operiert.

Io geht es gut, sie schläft die Narkose jetzt aus und wir müssen sie jetzt schonen mit mindestens 4-5 Wochen Leinenpflicht.

LG Mel

Samstag, 18. August 2018

Vom Granattor und Hadnrouladen ...

(...) Granatsteine die Regen und Schnee aus dem Felsen gewaschen haben, die von Wind und Wetter zu fast perfekten Kugeln geformt worden sind ... Hunderttausende, hingeschüttet als großzügige Gabe, Edelsteine so weit man blickt …

Der Höhenrücken im Norden des Millstätter Sees birgt das größte Granatvorkommen der Alpen. Darauf weist der mächtige Durchgang hin der 2009 als einer von acht Plätzen mit Geschichte und Aussicht am Millstätter See Höhensteig errichtet wurde. Ähnlich wie die rubinroten Granatsteine – ist auch das Tor der Vergänglichkeit Preis gegeben. Die kubische Ausrichtung wurde alter römischer und griechischer Architektur abgeschaut. Tonnen von Granatgestein füllen die Pfeiler, die großen Flächen der Pfeiler erzählen die Geschichte des Karfunkelsteines. (...)

... so stehts geschrieben.

Heute wanderten wir wieder über zig-tausende Halbedelsteine etwa 2 Stunden von der Lammersdorfer Hütte aus hinauf zum Granattor. Retour benötigt man ca. 1 Stunde mit allen Abkürzungen.

Wer mehr über diese Wanderung nachlesen will, bitte hier klicken. Ich habe bereits einmal darüber ausführlich berichtet. Also, lasst einfach die Bilder auf euch wirken.

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Bevor wir diesen Blick hinunter auf den Millstätter See genießen konnten, heißt es mal mind. 2 Std. Aufstieg

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Unser Ziel, das Granattor, sieht von weiter unten, so aus.

Donnerstag, 16. August 2018

Von Fleckengämsen und Gebirgstigern ...

Heute bestiegen wir unseren Hausberg, das Goldeck. Ok, "besteigen" ist wohl nicht so ganz das richtige Wort, da doch eine Gondelbahn bis auf den Gipfel führt. Also sind wir von der Talstation bis ganz hinauf gefahren und sind oben ein bisschen rum gewandert. Unser erstes Ziel war das Gipfelkreuz des Martennocks. Danach Abstieg über die Goldeckhütte zurück zur Mittelstation und von dort wieder die Gondelfahrt hinunter zur Talstation. Das Ganze dauerte gut 3 Stunden.

Die echten Gebirgsheidelbeeren sind nun auch so richtig reif. Auch die Hunde suchten sich immer wieder einige dieser zucker- und vitaminreichen Kost.



Io und Mika wurden heute die Titel "Fleckengams" und "Gebirgstiger" verliehen. Sehr brav und v.a. trittsicher waren sie unterwegs. Thaya ist sowieso ein alter Hase, was so Gebirgswanderungen betrifft. Ihren Titel hat sie schon vor Jahren verliehen bekommen. 😉

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Vormittags muss noch in der Sonne gechillt werden

Mittwoch, 15. August 2018

Der blaue Tumpf ...

... war heute unser Etappenziel bei der Wanderung durchs Maltatal.

Unter "Tumpf" werden tief in den Fels eingegrabene Auskolkungen genannt, die durch die gewaltige Kraft des Wassers entstanden sind.
Das Maltatal hat einen ganz besonderen Reiz, da hier zahlreiche Wasserfälle zu Tale stürzen. Das Wasser musste sich im Laufe der Jahrtausende durch den geologischen Untergrund (Granit, Greis, Migmatite, ...) graben. Außerdem formten zusätzlich noch die Gletscher dieses U-förmige Trogtal.

Gute 6 Std. waren wir heute unterwegs (inkl. Pausen). Die Wanderung beginnend bei den Malteiner Wasserspielen (bei der Mautstation) bis zum Blauen Tumpf ist leicht zu bewältigen. Die Steigungen sind nicht so extrem und man geht immer wieder eben oder mit ganz leichter Steigung dahin. Das Tal bietet eine abwechslungsreiche Kulisse von tosenden Wassern, mit Moos und Farnen bewachsenen Wäldern, Felsen, Steilhängen und Wasserfällen. Leider muss man 2 kurze Strecken auch der Malta Hochalmstraße entlang gehen (also direkt neben der Straße!). Das trübt etwas die Wanderung, aber sonst ist sie von atemberaubender Schönheit!

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Hier schön zu erkennen, einer vom Wasser in den Fels geschnittener "Tumpf"

Dienstag, 14. August 2018

Zu Besuch in Japan ...

Einen "Katzen-" ... *ähm* ... "Whippetsprung" ist das Bonsai-Museum von meinem Elternhaus entfernt. Um den Hunden den Auslauf zu bieten, den sie brauchen, sind wir auch zu Fuß hin und wieder retour spaziert und waren rechtzeitig vor dem Regen wieder zu Hause. 😉

Ich besuche das Museum sehr gerne. Mein letzter Besuch dort war im Juni 2017. Es ist immer wieder interessant, wie sich die Bäume im Laufe der Jahreszeiten verändern. Der ganze sehr harmonisch angelegte Garten strahlt so viel Idylle aus. Das hat einfach was. In jeder Ecke gibt es was zu entdecken.

Auch Haushund Aiko freut sich immer wieder uns zu sehen und begrüßt die Mädels sehr stürmisch. Thaya hält ihn daher immer auf Abstand. 😂

Lasst die Bilder auf euch wirken. Ich empfehle jedem, der sich dafür interessiert, einen Besuch dort!

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Bambus

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Thaya, Mika & Io posieren vor den Bonsais

Von Gallmücken und Hornissen ...

Was summt denn da so laut? Das dachte ich gestern, als ich mich im Garten unserer Sal-Weide näherte. Die Sal-Weide kennt jeder als Palmkätzchen im Frühjahr. Im Sommer sieht der Baum so aus:

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Unsere Sal-Weide im Sommer. Durch den häufigen Schnitt ist sie eher ein Busch und wenig verholzt.

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Und gerade auf den unverholzten Ästen findet man diese "Fraßspuren"

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Der bzw. die "Übeltäter" verraten sich durch ihr Summen! 😉

Montag, 13. August 2018

Der Egelsee ...

... mit seinem warmen und rotbraunen Wasser ist ein wunderschönes Ausflugsziel. Schnell kann man mal schnell ins "kühle Nass" hüpfen oder die Füße im Wasser baumeln lassen. Wobei kühl ist er keineswegs. Durch seine sehr dunkle Farbe heizt er sich recht schnell auf. Meist kann man bereits im Mai dort baden und heute hatte er auch gute 26°C Wassertemperatur.

Aber keine Angst, Blutegel - wie der Name des See's vermuten lässt - gibt es hier nicht. Aber es ist gewöhnungsbedürftig, in einem Wasser zu schwimmen wo man so gar nicht auf den Grund sieht. Es ist sozusagen ein "schwarzes Loch" mitten im Wald am Hochgosch, einem Höhenrücken zwischen dem Millstätter See und dem Unteren Drautal.

Das Gebiet am und um den See ist selbstverständlich Naturschutzgebiet. Hier kommen seltene Pflanzen wie zB der Sonnentau (fleischfressende Pflanze) ebenso vor wie viele Amphibienarten. Der See ist auch nur von einer Seite her über einen extra gebauten Steg zugänglich. Andernfalls würde man wohl im Moor untergehen. Der "Schwingrasen" ist auch besonders faszinierend - wie ein natürliches Trampolin.

Nach einem kurzen Abstecher inkl. Baden sind wir dann noch um den See herum gewandert und anschließend noch beim Gasthof "Lug ins Land" eingekehrt.

Der See ist immer wieder einen Ausflug wert.

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Der rundblättrige Sonnentau (Drosera rotundifolia) ist hier besonders häufig. Als fleischfressende Pflanze liebt sie es feucht. Das Moor ist ein idealer Lebensraum für sie.

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Der Schwingrasen, der den See umgibt ist nicht zu unterschätzen. Man sollte sich nur an den vorhandenen Stegen den See nähern!