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Dienstag, 24. Mai 2016

Von Blindschleichen in Schluchten und Nachtpfauenaugen auf Friedhöfen ...

Endlich komm ich mal dazu, vom letzten Wochenende zu berichten. Es war einfach viel los bzw. ich war viel unterwegs.

U.a. war "Tag des offenen Bienenstocks" in Wien - den hab ich mir natürlich ohne Thaya und Io angesehen. Nicht auszudenken ... Io hätte sicher nach sämtlichen Bienen am Bienenstock geschnappt ... also war das besser so.

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Einer der Bienenstöcke: Reges Treiben am Einflugloch. Gut zu erkennen, auch eine Drohne (männl. Biene) - gleich unterhalb des Flugschattens einer Biene in der Mitte des Bildes.


Zusätzlich bin ich dann noch rauf auf den höchsten Wolkenkatzer Österreichs - den Donau City Tower hier in Wien. Im 57. Stock gibt es ein Cafe-Restaurant ... also schnell rauf, Kaffee trinken und ein paar Fotos machen. Auch hier waren die beiden Mädels mal nicht mit, ich denke, sie hätten bei dem schnellen Lift mehr an dem Höhendruck in den Ohren gelitten als ich.
Danke Michaela für den Nachmittag!

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Blick hinüber zum Millenium Tower ...

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... und Donauturm (ganz rechts)


Aber eigentlich wollte ich euch ja was anderes zeigen. Und zwar den St. Marxer Friedhof. Seit 1874 wird hier niemand mehr begraben. Der Friedhof wurde zu einer Parkanlage umgewidmet. Mal hier mal da werden natürlich die Bäume und Hecken geschnitten und da mal dort alte Grabsteine saniert. Das war's aber schon. Daher hat dieser alte Friedhof seinen besonderen Reiz für "Ruhesuchende", denn die Natur erobert sich wie immer ihren Raum zurück.
Hunde dürfen hier aber nicht hinein. Wie viele Parkanlagen in Wien ist auch hier Hundeverbot.

Die vielen Geschichten aber zu den einzelnen Persönlichkeiten, die hier begraben liegen, waren interessant anzuhören ... (ich hatte eine Führung durch die Wiener Gebietsbetreuung) ;)))

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Genius, der Todesengel ... immer mit verkehrter Fackel dargestellt ... ein beliebtes Motiv am Biedermeierfriedhof St. Marx

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Nein, nicht Johann Strauß ... sondern sein Bruder Josef. Er war natürlich ebenso musikalisch! ;)))

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Verrostete Schraube ... weiß nicht, das Motiv hatte was ;)))

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Fürst Cobenzl ... jep ... der Reisenberg heißt ja umgangsprachlich Cobenzl (zumindest unter den Wienern). Und warum ... naja, weil der Fürst dort ein Schloss hatte. Jetzt gibts das Schloss nimmer aber der Name ist geblieben ;)))

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Lustig bzw. interessant ist, dass natürlich an der Friedhofsmauer entlang die "besten Plätze" für Gräber von den allerwichtigsten Persönlichkeiten liegen. Eh klar, hier kann der Stein im Laufe der Zeit dann "nicht umfallen"! ;)))
Herr Cobenzl war wichtig, direkt neben der Friedhofsmauer war aber kein Platz mehr ... daher hat sein Grabstein ein eigenes Mäuerchen bekommen ... ist doch klar! ;)))

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Joseph Kornhäusl ... ein wichtiger Architekt Wiens ;)))

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Und was findet man noch auf einem Friedhof? Einen toten Schmetterling ...

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... aber einen ganz besonderen!!! Ein Wiener Nachtpfauenauge!!!

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Der Falter ist riesig ...

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... und hat total viel Pelz!

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Mit fast 20 cm Flügelspanne ist das Wiener Nachtpfauenauge der größte Schmetterling Mitteleuropas!

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Weiter geht die Erkundungstour ...

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Der war wohl sehr naturverbunden ... sein Kreuz passt irgendwie in diesen "Naturgarten"

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Umschlossen von der Autobahntrasse der A23 ... hier wurde es laut ... sehr laut!

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Steinmetze sind wahre Künstler

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Kopflos Teil 1

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Kopflos Teil 2

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In den sogenannten Schachtgräbern wurden mind. 10 Leute in nur einer Grube begraben. Da hier meist nur ein Holzkreuz aufgestellt wurde, dieses aber schneller verfällt als Sandstein oder Grantit ... tja, da bleibt eben nicht viel übrig. Und hier irgendwo liegt auch W. A. Mozart wirklich begraben.

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Nur ein Gedenkstein erinnert an die Stelle

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Und die Nähmaschine hat natürlich auch ein Österreicher erfunden!!! ;)))


Weg aus dem Reich der Toten, hinein zu den Lebenden ... wieder in die Natur ... in die Hagenbachklamm. Diesmal natürlich wieder mit Thaya und Io samt Freund Nils, welcher uns persönlich durch die Klamm geführt hat. Danke Manu für den Walk!

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Schöner Buchenwald ...

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... und Brücken

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Nils

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Wurzelwerk

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3 Whippets unterwegs

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Nils (ganz links) ist so ein braver ... meine 2 Mädels musste ich immer wieder anleinen ... nicht dass sie auf dumme Ideen kommen

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Bei der Greifvogelstation haben wir dann umgedreht

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Eine Blindschleiche, welche ...

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... unseren Weg kreuzte.

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Schön zu sehen: Der Schwanz wächst gerade frisch nach

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Io: "Wo sind die Leckerlis?"

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Nils ist mit seiner Tarnfarbe im Wald kaum zu fotografieren

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Io ist schon einfacher

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Wieder am Rückweg

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Und zuletzt: Auf meiner Terrasse ... da hab ich eine komische "Ameise" gefunden. Oje, ist ja gar keine Ameise!!! Das ist eine Baby Gottesanbeterin!!! :)))

Hoffe, euer Wochenende war auch so schön wie meins.

LG Mel

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