Es war einmal die Meiereiwiese ...

 ... in Mödling! Vor kurzem noch war das Freilaufen von Hunden auf dieser Wiese geduldet. Jetzt ist dort ein Holzzaun. Dieser umzäunt war nicht die gesamte Wiese aber seit es dem Zaun gibt, herrscht auch Hundeverbot auf derselben.

Da wir aber den Naturpark Föhrenberge in Mödling sehr gern haben, sind wir heute seit der Schließung der Wiese, wieder einmal hingefahren um uns selbst ein Bild davon zu machen.

Unterhalb der großen aber nun verbotenen Wiese gibt es eine offizielle Hundezone. Dort war niemand und wir haben die Mädels mal kurz toben lassen. Dann begannen wir unsere Wanderung in die umliegenden Wälder des Naturparks Föhrenberge. An einem Schild entdeckte ich dann "Goldene Stiege" und dachte, da waren wir noch nie ... probieren wir es aus.

Anfangs führt der Weg mehr oder weniger steil bergab. Später dann über Stufen und viele Serpentinen wieder steil bergauf. Schon anstrengend aber man wird mit einer tollen Aussicht auf Mödling, die Ruine, das Aquädukt und den Blick Richtung Wien belohnt. Nach gut 2,5 Std waren wir wieder beim Auto und das, ohne die Meiereiwiese zu betreten. Die Zeiten für unbeschwerten Freilauf dort sind zwar vorbei aber die Hundezone unterhalb ist völlig ok und der Naturpark sowieso sehr weitläufig und gut zu bewandern.

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Der Zaun, der einen Teil der Meiereiwiese umgibt und somit die Hunde "aussperrt". Zusätzlich wurde natürlich am alten Eingang ein Schild aufgestellt. Schade drum aber jetzt kann man auch nichts mehr machen.

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Man munkelt, dass im Sommer hier Schafe weiden werden.

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Wir umgehen also die Meiereiwiese und begeben uns in den Wald. Das Schild "Goldene Stiege" macht mich neugierig und wir folgen den Wegweisern.

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Es geht nun felsig bergab. 

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Übrigens, die Bezeichnung "Goldende Stiege" bezieht sich einfach auf dieses Gebiet. Auf Wikipedia ist zur Geologie von Mödling folgendes zu finden: 
(...) Als karstige, von markanten Kalkfelsen bis Dolomitwänden geprägtes und gleichzeitig ehemaliges Brandungsterrasse des Paratethys Meer vor ca. 15 Mio. Jahren, in der Zeit des Badeniums im Miozän, ist Mödling, wie viele Orte der Thermenregion,[8] nicht nur bei Weinhauern und Kletterern geschätzt, sondern auch reich an Fossilien. So z. B. die diversen Steilhänge bei der Goldenen Stiege mit der Rauhen Platte für Kletterer, oder im Rehgraben abseits des Prießnitztals. (...)
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mödling

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Kein Wunder, dass es hier so viele Burgruinen gibt. Felsen für den Bau gibt es ja genug.

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Wir wandern weiter und erhaschen den Blick auf das Mödlinger Aquädukt. Hier fließt übrigens das Trinkwasser durch die 1. Wiener Hochquellenleitung nach Wien. Wien hat als Metropole ein äußerst gutes und frisches Trinkwasser, welches bedenkenlos direkt aus der Leitung getrunken werden kann!

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Blick Richtung Wien - die Hochhäuser der Wienerberg City sind am Horizont zu erkennen

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Langsam wird der Weg steiler und führt wieder bergauf ... über viele viele Stufen!

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Fast oben

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Immer wieder kann man ins Tal blicken und entdeckt Felsformationen

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Die Aussicht wird freier: hier nochmal Blick nach Wien

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Blick in die Schlucht hinunter

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Jetzt haben wir den Gipfel erreicht

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Die typischen Schirmföhren prägen das Bild dieses Waldes im Karstgebiet

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Weiter gehts ... nun dem Bergrücken entlang ... und später kontinuierlich abwärts bis wir nach gut 2,5 Std. Wanderung wieder bei der Meiereiwiese angelangt sind.

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Ja, Io kann das Schild nicht lesen aber es gilt doch eh nur für Zweibeiner. Die Sonnenblumenkerne waren einfach zu verführerisch! 

LG Mel

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