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Samstag, 25. März 2017

Von Gänsegeschnatter, der Zicklacke und einem Gelbrandkäfer ...

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Die Zicklacke bei Illmitz (ca. 1 Std. von Wien entfernt) ist eine von rund 40 Salzlacken im österreichischen Seewinkel im Burgenland. An zwei Stellen bieten Aussichtsplattformen einen guten Blick auf die Lacke und sie gilt als Vogelparadies. Das Gebiet der Zicklacke erstreckt sich auf einer Fläche von ca 2 km.

Eine Lacke (= Salzlacke) ist übrigens ein kleiner salzhaltiger See mit geringer Tiefe, der in der Regel weder große Zuflüsse noch Abflüsse hat und dadurch in heißen Sommern regelmäßig austrocknet. Im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel im Burgenland existieren auf weniger als 30 km2 rund 40 derartige Lacken, deren größte und bekannteste, die "Lange Lacke" (welch treffender Name 😂) ist.

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Heute haben wir also einen Ausflug in den Seewinkel zur Zicklacke gemacht. Ursprünglich wollte ich die Lacke umrunden (es gibt mehrere Wege). Aber da ich kein Fan von asphaltieren Wegen bin (noch hält sich ja der Ansturm an Fahrradfahrern in Grenzen), sind wir bei den Feldwegen einfach abgebogen und durch die herrliche Natur spaziert. Begleitet wurden wir von Vogelgezwitscher der Haubenlerche und des Kibitz, welche hier heimisch sind. Beide habe ich zwar fotografiert aber mit der kleinen Digitalkamera sind keine brauchbaren Fotos möglich. Außerdem war das Geschnatter der Gänse nicht zu überhören. An sämtlichen Lacken rasten sie zusammen mit div. Möwen und anderen Zugvögeln. Immer wieder wurden wir auch "überflogen". Ein herrlicher Anblick! Przewalski-Pferde grasen hier ebenso ganzjährig wie die Grau- bzw. Steppenrinder mit den großen Hörnern. Zweiteren sind wir heute leider nicht begegnet.
Eine negative Begleiterscheinung waren leider die Zecken. Und es waren viele! Habe sicher um die 20 Stk. immer wieder von den Hunden entfernen müssen.

An und für sich habe ich einen guten inneren Kompass und weiß zumindest, in welcher Richtung ich wieder zum Ausgangsort zurückfinde. Dennoch habe ich mich heute ein wenig vertan, da man ja um die ganzen Wasserflächen herumgehen muss und nicht direkt "durchschwimmen" kann. Außerdem waren wir in einem Naturschutzgebiet unterwegs, daher bleibe ich auch hier immer an Feldwegen und gehe nur querfeldein, wenn auch hier ein ausgetretener Pfad oder Reifenspuren zu sehen sind.
Dh. wir haben nach gut 3,5 Std. Wanderung endlich (auch Dank Google-Maps) unser Auto wieder gefunden. 😊 Die Stärkung im Gasthof haben wir uns also richtig verdient gehabt.

Danke Elisabeth für deine Begleitung heute.

Illmitz ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Ein anderes Mal mit vogeltauglicher Kamera und zu einer Jahreszeit, in der man noch mehr davon beobachten kann.

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Typischer Ziehbrunnen

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Wie heißts so schön: "plattl-ebn" ist die Gegend

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Nichts als Steppe

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Gäsefußabdrücke

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Ein Gänsepaar

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Und dann, am Wegesrand gefunden ... einen halbtoten Gelbrandkäfer ...

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... blankpoliert wie ein Edelstein oder wie aus Plastik wirkend ... ein Wunder der Natur

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Die Haare an den Schwimmbeinen

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Die Unterseite ist ebenso glänzend ... ideal um den Wasserwiderstand so gering wie möglich zu halten!

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Weiter gehts auf den Feldwegen ... immer brav an der Leine

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Zum Schnüffeln gabs genug

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Fasane und Gänse und auch einmal ein Hase erregten Aufmerksamkeit ... aber an der Leine nix zu machen 😉 ... ja auch hier, sie sind angeleint, man sieht es nur nicht.

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Io sah am Horizont einen Radfahrer vorbeifahren und ihr Jagdinstinkt war sofort geweckt!!! *hüpf*

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Wasserstellen gibts genug ... ob die hier auch einen Namen hat? Wer weiß.

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Io geht zum ersten Mal baden in diesem Jahr

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💕💖💗

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Und neben der Beweidung, die ein wichtiger Faktor darstellt, dass die Steppenlandschaft erhalten bleibt, ist auch das Roden mit Feuer wichtig.

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Es grünt so grün zwischen dem Verbranntem!

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Auch hier, alles frisches grünes Gras, welches durch die Brandrodung besonders schön wächst und den Gänsen als Nahrung dient.

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Immer wieder raschelt es am Wegesrand ... Mäuse, Schlange, Eidechsen ... alles interessant ...

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... was ... wo ist es!?

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Weg ist es! Was auch immer es war. Von Jagdglück gekrönt waren die Versuche nicht. Wenigsten haben so die Hunde trotz Leinenspaziergang eine schöne Abwechslung.

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Zur Steppenlandschaft gehören auch immer wieder kleine Wälder

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Eine Schar Gänse fliegt ein ...

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Ja, an das Hinweisschild sollt man sich halten!

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Die Przewalski-Pferde

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Thaya hat offensichtlich was gesehen bzw. "gehört"!

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Ich hab nichts gesehen oder gehört ... Thaya hingegen hat alle Muskeln angespannt aber sorry, an der Leine ... da geht nix!

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Und zum Abschluss noch ein paar Bilder unserer heutigen Plagegeister.
Buntzecke bzw. Auwaldzecke - hier ein Weibchen und ...

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... hier ein Männchen  (etwas "bunter"). Frühling hat eindeutig begonnen! Zeckensaison ist ebenso eröffnet.

Damit ein schönes Wochenende!

LG Mel

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