Das Purzelbaumsyndrom (PBS) ...
Triggerwarnung: Satire
Das Purzelbaumsyndrom (PBS)
Canis rotatorius whippetensis – eine hochgradig ansteckend wirkende, jedoch völlig harmlose Wohlfühlstörung.
Definition: Das Purzelbaumsyndrom ist eine vorwiegend bei Whippets und anderen Windhundrassen auftretende, episodisch verlaufende Verhaltensauffälligkeit. Sie äußert sich durch plötzlich einsetzende, scheinbar grundlose Zusammenbrüche des Bewegungsapparates, die jedoch entgegen erster Befürchtungen keinerlei medizinischen Notfall darstellen. Betroffene Hunde lassen sich unvermittelt aus dem Stand oder während des Laufens seitlich zu Boden fallen, drehen sich mit einer überraschend eleganten Bewegung über die Schulter und vollführen dabei eine Art spontanen Purzelbaum. Bevorzugter Landeplatz ist eine weiche Grasfläche, idealerweise mit ausreichend Platz für ausgiebige Rückenmassage durch die Natur.
Typische Symptome:
- Plötzliches, theatralisch anmutendes Umkippen ohne erkennbaren äußeren Anlass.
- Seitliches Abrollen über Schulter und Rücken, häufig mit mehreren Rotationsbewegungen.
- Ausgeprägtes Reiben und Schubbern des Rückens im Gras.
- Genussvolles Verharren in Rückenlage, gelegentlich begleitet von leichtem Strampeln aller vier Extremitäten.
- Ein selig-entrückter Gesichtsausdruck, der auf eine vollständige Hingabe an das Krankheitsgeschehen schließen lässt.
- Akute Taubheit gegenüber sämtlichen Rückrufversuchen, insbesondere wenn diese den Genussvorgang unterbrechen könnten.
Krankheitsverlauf: Das Purzelbaumsyndrom tritt bevorzugt bei Sonnenschein, auf frisch gemähten Wiesen oder nach längeren Laufphasen auf. Es kann jedoch jederzeit spontan ausbrechen. Besonders auffällig ist die sogenannte serielle Purzelbaumreaktion, bei der mehrere Rollbewegungen unmittelbar hintereinander ausgeführt werden. Nach erfolgreicher Behandlung durch ausgiebiges Rückenkratzen im Gras richtet sich der Patient meist selbstständig wieder auf und setzt seinen Weg fort, als sei nichts geschehen.
Ursachen und Auslöser: Die genaue Ätiologie ist bislang ungeklärt. Vermutet wird eine Kombination aus überschüssiger Lebensfreude, genetisch bedingter Albernheit und einem angeborenen Bedürfnis nach maximalem Körperkontakt mit Grünflächen. Eine erbliche Komponente gilt insbesondere bei Whippets als wahrscheinlich. Auch andere Windhundrassen scheinen eine erhöhte Prädisposition aufzuweisen.
Therapie und Prognose: Eine medikamentöse Behandlung ist nicht erforderlich und wird ausdrücklich nicht empfohlen. Als einzig wirksame Therapie gilt die großzügige Bereitstellung geeigneter Rasenflächen. Unterstützend können verbale Ermutigung, anerkennendes Lachen und gelegentliche Rückenkratzeinheiten verabreicht werden. Die Prognose ist ausgezeichnet. Eine vollständige Heilung ist allerdings weder zu erwarten noch anzustreben.
Chronisch, aber absolut lebensbejahend Mögliche Komplikationen: In seltenen Fällen kann es zu einer sekundären Ansteckung weiterer Hunde kommen. Diese äußert sich durch synchronisierte Purzelbaumattacken mehrerer Tiere und kann bei Spaziergängen zu erheblicher Verzögerung des geplanten Zeitablaufs führen.
Wissenschaftliches Fazit: Das Purzelbaumsyndrom ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass Windhunde trotz ihrer eleganten Erscheinung gelegentlich vergessen, dass sie eigentlich seriöse Hunde sein sollten. Die einzig bekannte Präventionsmaßnahme besteht darin, niemals an einer frisch gemähten Wiese vorbeizugehen, ohne ausreichend Zeit für einen möglichen Purzelbaum-Anfall einzuplanen.
😂😂😂

Hohe Ansteckungsgefahr im frischen, grünen Gras ...

Doch auch bei Kunstrasen, kann es zu einem "Anfall" bzw. "zum Umfallen" kommen!


Auch Mitten auf einer Hundefreilauffläche gibt es immer wieder Windhunde, die unter diesem Syndrom leiden
Im folgendem Video sind zwei Hunde mit akuter PBS zu erkennen!
LG Mel
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