Eine markante Brandruine ...
... eines Baumstumpfs thront wie ein Termitenhügel in der Afrikanischen Savanne mitten in der Lobau. Jetzt im Herbst, tragen auch die Berberitzen ihre auffälligen, roten Früchte. Sie stechen aktuell bereits sehr hervor, da durch den heißen Sommer viele Bäume ihre Blätter bereits abwerfen mussten. Einige trieben erneut aus, dieser Neutrieb fiel aber sehr mager aus. Auch die Lobau hat unter der Sommerhitze gelitten. Jetzt gab es aber endlich mal 2 Tage etwas Regen. Man sieht, dass es allmählich nochmal grüner wird.
Die Lobau bietet ein schönes Naherholungsgebiet mitten in Wien mit Wäldern, Wiesen, Heide und Wasserstellen. Es gibt einige Wegweiser aber man kann auch so manchem unbeschriebenen Trampelpfad folgen und mal schauen wo man so hinkommt.
Das haben wir heute mal wieder gemacht und sind am Josefsteg in der Oberen Lobau einfach mal rechts abgebogen.
Wegen des vergangenen Regens konnten wir einige Abzweiger nicht nehmen, da diese etwas überschwemmt waren. Also ging es tiefer hinein in den Dschungel Wiens. Ein Abenteuer für uns und die Hunde. Aber seht selbst. Danke Cornelia.
Aja, und beim Friseur waren wir heute vormittag auch. Das finden die Mädels immer lustig und Ronald, unser Stammfriseur, auch!

Wie ein Termitenhügel ragt der verbrannte Baum in der Landschaft der Lobau ...

Markanter Wegpunkt ...

Die Berberitzen tragen ihre Früchtchen ...

Wir durchschlendern die Obere Lobau beginnend vom Nationalparkhaus am Biberhaufenweg weiter über den Josefsteg.

Dort biegen wir ab in den Wald. Der Regen der letzten Tage hat wieder ein paar kleine Teiche entstehen lassen ...

Wiener Wildnis

Die Hunde lassen sich nicht zweimal Bitten, das seichte Wasser zu erkunden ...

Wasser trinken, Füße kühlen ... vlt mal einem kleinen Frosch nachschauen, der davon hüpft ...

Die Badesaison für uns Menschen ist vorrüber ... im Herbst kehrt langsam wieder Ruhe ein in der Lobau.

Wir biegen wieder in den Wald ab. Ein unmarkierter Trampelpfad ...

... mit viel Totholz ...

... und dem Fund einer leider toten Schlingnatter (Coronella austriaca). Glücklicherweise war die Schlange wohl zu stinkig für Hundenasen. Niemand hat sich darin gewälzt. Zum Glück!

Vom Wald wieder ins Buschland ...

... und schließlich auf die Magerwiesen der Lobau.
Einmal schnell Stöckchen jagen ...
... und zerlegen ...

... wir machen uns auf dem Rückweg und da ist dann auch noch ein Bad möglich.
So interessante Gerüche überall!
Ein kleiner Bläuling auf meiner Bluejeans ...

😍

Zurück über den Josefsteg ...

Vor unserem Lobauspaziergang waren die Menschen beim Friseur ...

... man erntet von den Hunden skeptische Blicke ...

... Danke an Ronald, unserem Stammfriseur, dass sich die Mädels bei dir immer frei bewegen dürfen. Sie sind auch brav und schauen sich in Ruhe alles an.

Gina bewacht zB die Eingangstür 😆
LG Mel
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