Urlaub in den Eisenerzer Alpen ...
Wir haben uns ein paar Tage im Hüttendorf Präbichl in der Hochsteiermark einquartiert. Mit etwa 65 m2 und einer sehr guten Raumaufteilung, hat man in diesen Selbstversorgerhütten viel Platz zum Entspannen. Bis zu 7 Personen sind pro Hütte möglich. Eine Sauna gehört bei jeder Hütte zum Standard. Wer noch einen kleines beheiztes Bottich zum Baden haben möchte, braucht nur die damit ausgestattete Hütte buchen. Sauna sowie "Pool" ... ideal für den Winterurlaub.
Vom Hüttendort selbst kann man unterschiedlichste Wanderungen einfach starten ohne irgendwo hinfahren zu müssen.
Wer aber natürlich die Gegend genauer erkunden möchte, der kann ebenso mit den Auto weiter an den Grünen See fahren oder andere Wanderungen in den Kalkalpen oder ins Gesäuse sowie Ausflüge entlang der Eisenstraße unternehmen.
Übrigens: Wir befanden uns im Naturnachtgebiet Eisenwurzen. Dies ist ein gemeinschaftlich getragenes Projekt in einem der größten, zusammenhängenden Schutzräume Österreichs. Über 2.396 km² hinweg vereint das Gebiet Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark, sechs Schutzgebiete und 22 Gemeinden, um Lichtverschmutzung zu reduzieren und den natürlichen Nachthimmel und deren Lebensraum zu bewahren.
Nachts hatte man wirklich einen wunderschönen Sternenhimmel (im Wien ist davon natürlich fast nichts mehr zu sehen). Die Außenbeleuchtung unserer Unterkunft wird in der Nacht auch völlig abgeschalten. Demenstprechen reagieren alle Insekten sehr stark auf das Licht in den Schlafzimmern. Damit wir nicht zu viele Sechsbeiner verwirren, haben wir nur das Handylicht verwendet. So blieben die Insekten draußen und das bei offenem Fenster.
Ausflugstechnisch haben wir uns auf unseren Ort beschränkt und sind am ersten Tag Richtung Plattenalm aufgebrochen. Nachdem der Wanderweg schließlich auch am Erzbergwerk vorbei führt und wir aufgrund unserer Seniorinnen auch nicht sehr schnell wandern, haben wir schließlich den Weg dann auch abgekürzt.
Dh bis ganz zur Plattenalm sind wir nicht gekommen, sind aber schlussendlich einem relativ gut begehbaren Forstweg Richtung Bahnhof Präbichl retour gewandert und konnten die grandiose Aussicht auf die Berggipfel genießen.
Am Tag drauf bekamen wir Besuch aus Wien. Desiree und Jakob hatten sich kurzerhand entschlossen mit ihren drei Jungs bei uns vorbei zu schauen. Und so bestritten wir zu Maria Himmelfahrt den Aufstieg zur Leobner Hütte. Auch hier nahmen wir Rücksicht auf die älteren Hunde sowie den etwas weniger geübten Wanderbegleiter:innen, dass wir einfach kurz vor der Hütte an einem Bach eine ausgiebige Rast einlegten und unsere selbstbelegten Jausenbrote verdrückten.
Der Rückweg führte uns noch auf die Handlalm Hütte auf 1.367 m. Dort bekamen wir leckeren, selbstgemachten Most und Radler serviert bzw konnten uns auch am Almquellwasser bedienen und die Trinkflaschen auffüllen.
Schließlich ging es wieder talwärts und wir ließen den Abend gemütlich bei selbstgemachter Pasta in der Hütte ausklingen.
Wir bedanken uns herzlichst an die Betreiber:innen des Hüttendorfs Präbichl für die außergewöhnliche Gastfreundschaft. V.a. dass wir auch mit 4 Hunden hier Urlaub machen durften, hat uns sehr gefreut.
Danke. Wir kommen gerne wieder! Es wäre ja noch einiges zum Erkunden übrig!
Hier ein paar Bilder unserer Wanderungen - einmal sogar mit 7 Windhunden auf der Alm, was die anderen Wanderer natürlich auch staunen ließ.

Auch Bergsteiger:innen kommen hier auf ihre Kosten ...

... viele Berge sind mit Wanderwegen gut erschlossen. Wanderkarte gibts an der Rezeption oder auch diverse Apps.

Ein Teil des Hüttendorfs und ...

... unsere kleine, private Hütte.
Reich blühendes Enziangewächs säumte so manchen Wanderweg

Eine kleine Hundezone mit Trinkbrunnen gab es auch. Für das Morgen- und Abendgassi ideal.

Unsere 4 Mädels am Wandertag zur Plattenalm
v.l.: Mika, Io, Leia und Gina

Die umliegenden Gipfel sind wunderschön.

Nach dem schon etwas anstrengenden Aufstieg die Abkürzung entlang einer Forststraße, die gemächlich abwärts und zurück ins Tal (in unseren Ausgangsort) führte.

Wandern im Gänsemarsch

Die Mädels haben fertig für heute.

Leia genießt auch die Kühle der Hütte in ihrem Bettchen.

Gina muss noch Herrlis Kochkünste überwachen, ehe auch sie einschläft.

Unsere Aussicht aus dem Schlafzimmerfenster ...

I like it!!!

Abends sitze ich noch auf der Terrasse draußen und Mika kontrolliert, ob ich wohl noch da bin! 😅

Bei Sonnenuntergang tauchen massenweise Fluginsekten auf! Wunderschön, wie sie im Abendlicht glitzern!

Am nächsten Morgen gibt es Spieleinlagen in der Hundezone ...

Leia und Gina können gut toben. Die Hundezone ist zwar klein aber ausreichend. Schließlich brechen wir bald wieder zu einer Wanderung auf. An körperlicher Auslastung mangelt es den Hunden daher nicht.

Genießen der Morgensonne.

Wir sitzen noch auf der Terrasse ehe unsere Freunde eintreffen und wir mit unserer Wanderung starten können.

Und man glaubt es kaum. Die "Butterhirsche" (= Rinder) sind hier total gechillt. Ein Vorbeiwandern mit schlussendlich 7 Windhunden (immer nacheinander mal 1-2) hat weder die Kühe noch die Hunde beeindruckt. Die anderen Wanderer schauten allerdings ganz verwundert!

Diese Rinder waren große Menschenmassen mit bzw. ohne Hund gewöhnt. Auch waren hier keine Mutterkühe mit kleinen Kälbern dabei sondern eher alles Jungrinder, die war neugierig geschaut aber sich keinen Meter bewegt haben.

Apine Distel

Nach den Kühen gabs einen schönen Felsen für ein schönes Gruppenfoto ...

v.l.: Gina, Io, Leia und Mika

Ich glaube, für Leia war es der erste Ausflug ins Hochgebirge mit Kuhbegegnung.

Und so "blöd" schauen wir aus, wenn wir von den Hunden fotos machen! 😆

Und auch die Jungs müssen für ein Foto herhalten ...
v.l.: Fritz, Bruno und Bibi

Weiter gehts ... die Leobner Hütte wäre unser Etappenziel

Wir wandern alle brav im Gänsemarsch dahin ...

Gina am "Almwiesen wutzeln" ... glücklicherweise NICHT in "Almpizza" (= Kuhfladen)!!!

Wir machen Rast im Schatten nahe eines Bergbachs ...

... Mika hätte gern ein Stück vom Speckbrot!

Mit 7 Windhunden (Mika ist irgendwo versteckt) alpin unterwegs!

Gina, unser Almkobold ... genießt die Pause

💕

Ein Stück weiter rauf wäre die Leobner Hütte gewesen ... aber wir haben hier mal abgebrochen. 2 Std. Aufstieg reichen fürs Erste. Wir wollen nicht übertreiben und runter müssen wir ja auch wieder.
Abwärts ...

... entlang eines Seitenpfads. Die geschotterte Straße machte den Hundepfoten etwas zu schaffen. Dieser Pfad war schonender.
Abstecher zur Handlalm Hütte mit tollem Bergpanorama ...
... und gut gesichertem Tor, weil ...
... schließlich viel eine Herde "Butterhirsche" unterhalb der Hütte ein. Aber nachdem wir unseren Radler bzw. Most ausgetrunken hatten, hatten sich die Kühe wieder so verteilt, dass man ohne Probleme den Weg runter wandern konnte.

Nach solch einem Wandertag merkt man nix mehr von den Hunden ... die schlafen sich jetzt aus.
Schön war's. Wie gesagt, wir kommen gerne wieder!
LG Mel
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