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Donnerstag, 13. September 2018

Wir wussten es nicht besser ...

Fast 4 Wochen ist es her, als sich Io den Kreuzbandriss zuzog. Wir wussten es nicht besser und haben uns eben auf den Tierarzt vor Ort verlassen, dass das Einsetzen eines künstlichen Bandes das Knie wieder stabilisiert. 8 Wochen Springverbot und absolute Leinenpflicht ... an das halten wir uns noch immer. Dennoch müsste sie langsam mal richtig auftreten aber das laute Knacken immer wieder machte nicht nur mich, sondern auch unsere behandelnde Tierärztin stutzig und sie wollte eine 2. Meinung einholen. Also hat sie uns an einen weiteren Spezialisten in Wien verwiesen.

Dieser konnte nach einem erneuten Röntgen nun feststellen, dass das künstliche Band leider im falschen Winkel gesetzt wurde und dass das Ganze auch eine gänzlich veralterte Methode sei. Das Band sei zudem bereits zu sehr ausgedehnt, dass es einfach nicht hält und daher der Unterschenkel vom Oberschenkel regelmäßig wegrutscht und es so zum Knacken kommt.

Daher schont Io das Bein immer noch zu sehr, was wiederum zu einer Fehlstellung des anderen Beins/der Pfote führt. Das Risiko, dass sie sich dann hier auch noch einen Kreuzbandriss zuzieht (wenn sie wieder richtig läuft), ist daher auch gegeben.

Nach einer sehr ausführlichen Beratung, empfiehlt sich, Io leider nochmals zu operieren und einer TPLO zu unterziehen. Diese Methode ist einerseits moderner und andererseits sind hier die Heilungschancen größer, dass sie später wieder normal laufen kann.

Der neuerliche OP-Termin ist also für kommenden Dienstag geplant.

Es kann also nur besser werden. Hoff ich zumindest.

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Hier Thaya's Hinterbein: Sie belastet "richtig" indem der Mittelballen nicht ganz aufgesetzt wird sondern das meiste Gewicht auf den 4 Zehenballen liegt.

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Hier der Vergleich mit Io's Hinterlauf, der derzeit aufgrund ihre 3-beinigen Fortbewegungsweise "überbelastet" ist. Sie setzt den gesamten Mittelballen ein. Die Pfote wirkt daher "platt" gedrückt. Auf Dauer ist das natürlich nicht gut und sollte sich wieder normalisieren, sobald sie das kaputte Bein wieder richtig benutzt.

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Das "kaputte" Hinterbein (hier links am Bild) wird nur auf den 2 mittleren Zehenballen "belastet". Und das auch nur, wenn sie steht oder gaaanz langsam geht. Sonst hüpft sie lieber auf 3 Beinen. Es tut ihr eben einfach noch weh bzw. das Knacken ist ihr auch unangenehm.

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Die Wunde ist sonst schon recht gut verheilt. Bei der neuerlichen OP wird allerdings "innen aufgeschnitten" werden, wurde mir erklärt.

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Natürlich hat sie auf dem verletzten Bein so gut wie keine Muskeln mehr. Das wird aber später wieder besser, wenn alles wieder ok und verheilt ist.

LG Mel

PS: Ich möchte anmerken, dass ich nur ein Laie bin und hier das, was mir erklärt wurde nur bestmöglich wiedergebe, wie ich es verstanden habe.

1 Kommentar:

  1. Arme Lo...
    Schlabberbussi und Pfoten sind gedrückt , dass die 2. Op alles gut werden lässt.
    Wuff Tibi

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Danke für deinen Pfotenabdruck